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Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen MINT-Stellenangebots seit 08.2000

Entwicklung der MINT-Stellenangebote

In den folgenden Abbildungen ist die Entwicklungen des gesamtwirtschaftlichen MINT-Stellenangebots hochqualifizierter Tätigkeiten auf Ebene des Bundesgebietes insgesamt dargestellt. Ab August 2011 werden die Werte in der unteren Grafik zusätzlich differenziert nach den zwei Segmenten MINT-Expertentätigkeiten (i.d.R. Akademiker) und MINT-Spezialistentätigkeiten (i.d.R. Meister und Techniker) abgebildet.

Gesamtwirtschaftliches MINT-Stellenangebot hochqualifizierter Tätigkeiten

Detailinformationen zu den MINT-Stellenangeboten finden Sie hier (weiterlesen).


Quellen: IW auf Basis von Bundesagentur für Arbeit, 2009; IW-Zukunftspanel, 2009

Summiert über alle MINT-Berufsordnungen und regionalen Arbeitsmärkte belief sich das gesamtwirtschaftliche MINT-Stellenangebot im Bundesgebiet im August 2000 auf rund 285.000 Stellen, was den Höchststand im Betrachtungszeitraum repräsentiert. In Folge des den New-Economy-Boom ablösenden konjunkturellen Abschwungs reduzierte sich die Zahl offener MINT-Stellen bis zum Beginn des Jahres 2004 auf einen lokalen Tiefststand von rund 95.200 oder etwa ein Drittel des Ausgangsbestands. Ihr nächstes lokales Maximum erreichte das Stellenangebot im MINT-Segment im August 2008 bei einem Stand von rund 215.400, im Juni 2012 belief es sich bei steigender Tendenz auf gut 269.800 Stellen. Für die nächsten Jahre wird weiter eine steigende Tendenz erwartet.

Diese Entwicklung der Fachkräftenachfrage verlief in allen MINT-Segmenten ähnlich. Den größten Anteil am Stellenangebot hatten nahezu während des gesamten Zeitraums die Vakanzen für Ingenieure, die im Durchschnitt für knapp 43 Prozent der im MINT-Segment offenen Stellen gesucht wurden. Eine Ausnahme stellte in dieser Hinsicht das Jahr 2000 dar, in dem wegen des New Economy Booms vor allem Informatiker nachgefragt wurden.

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