nur ein Schulfach.“
Deutschland hat bis heute viele große Erfinderinnen und Erfinder hervorgebracht: Albert Einstein, Robert Bosch, Konrad Zuse gehören genauso dazu wie Käthe Paulus, die den ersten zusammenlegbaren Fallschirm erfand, Christiane Nüsslein-Vollhard, Biologin und Nobelpreisträgerin, sowie Melitta Bentz, Erfinderin des Kaffeefilters und viele weitere. Noch im letzten Jahr wurden in Deutschland insgesamt fast 50.000 Patente angemeldet. Allein, es könnten mehr sein.
Die Zukunft des Landes, der langfristige Wohlstand und die Erhaltung der sozialen Sicherungssysteme hängen ganz wesentlich davon ab, ob es weiterhin gelingt, qualitativ hochwertige Wertschöpfungsprozesse zu entwickeln und Deutschland als Technologiestandort zu sichern.
Die Herausforderung des Wirtschaftsstandortes Deutschland ist mehr und mehr, interessierten und begabten Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen (Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Technik) herauszubilden und zu fördern. Der bereits bestehende Engpass an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften ist ein strukturelles Problem, das schon heute als Wachstums- und Innovationsbremse hohe Verluste für die deutsche Volkswirtschaft verursacht – mit steigender Tendenz. Hier wird die Initiative „MINT Zukunft schaffen” wegweisend und zukunftsorientierte Impulse für positive Veränderungen setzen.
„MINT Zukunft schaffen” will in den kommenden sechs Jahren die zahlreichen, seit vielen Jahren erfolgreich für den Nachwuchs in der deutschen Wirtschaft sorgenden MINT-Einzelinitiativen verstärken. Dies wird durch ein gemeinsames, bundesweites Auftreten erreicht - „MINT Zukunft schaffen” will die Initiativen der Verbände und Unternehmen bündeln, so eine kritische Masse erreichen, um politischen Forderungen öffentlichkeitswirksam entscheidenden Nachdruck zu verleihen.
Unterricht und Lehre in den MINT-Fächern müssen an Schule und Hochschule quantitativ und qualitativ verbessert werden, um Schülerinnen und Schüler sowie Studierende so früh als möglich mit den MINT-Themen vertraut zu machen und Begeisterung zu wecken. Wenn Kinder zu Tüftlern werden, Schüler die schuleigene Wärmepumpe selbst installieren, wenn Studierende merken, dass sie als Absolventen von MINT-Studiengängen exzellente Berufseinstiegschancen und sehr gute Karrieremöglichkeiten haben, dann ist einer der ersten Schritte geschafft. „MINT Zukunft schaffen” will dafür arbeiten, dass die Menschen in Deutschland ein Bewusstsein dafür entwickeln, ihre Stärken und Talente als Technologieexperten in Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie, der IT-Branche und Dienstleistungsbereichen wie Banken und Versicherungen einzusetzen.
Die steigende Zahl der Studienberechtigten will „MINT Zukunft schaffen” in den kommenden Jahren als Herausforderung und Chance begreifen und Wege aufzeigen, wie diese zu erfolgreich Studierenden in den MINT-Fächern werden können. Deshalb werden wir gemeinsam pro MINT handeln und alle Zeichen auf Innovation stellen – wir müssen MINT in alle Köpfe tragen!
„MINT Zukunft schaffen” ist eine Multiplikationsplattform mit dem Ziel, die Kräfte aller MINT-Initiativen und MINT-Aktivitäten zu bündeln, Überblick und Orientierung zu geben, Synergien zu schaffen und ein lebendiges Netzwerk zu bilden: „MINT Zukunft schaffen” heißt, die Zukunft des Technologiestandortes Deutschland sichern.
Das Signet „MINT Zukunft schaffen” ist ein Zeichen dafür, dass überall dort, wo MINT drin ist, auch MINT drauf steht, um einen großen Wiedererkennungs- und Multiplikatoreffekt in einer breiten Öffentlichkeit zu erzeugen.
Folgende Handlungsschwerpunkte werden Impulse setzen:
Weitere Informationen erhalten Sie gern unter: info(at)mintzukunftschaffen.de
Die SAMSON AG aus Frankfurt am Main ist MINT-Botschafter-Unternehmen des Monats September. Das Unternehmen für Mess- und Regeltechnik erhält als drittes Unternehmen eine Auszeichnung für seine besonderen Aktivitäten in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Herzlichen Glückwunsch! Weiterlesen...