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Club MAKER-Garage

Vernetzungstreffen Verbund offener Werkstätte

Vom 18. - 20.11 findet in dem Kultur- und Kommunikationszentrum "Honigfabrik" in Hamburg das Vernetzungstreffen des Verbundes offener Werkstätte statt. Der Verbund ist ein Verein, in dem sich viele Makerspaces, offene Werkstätten, Repair-Cafes u.s.w. zusammengeschlossen haben um einen politischen Einfluss erzeugen zu können und sich untereinander auszutauschen.

Bei dem Treffen stellen sich nicht nur verschiedenste Intiativen vor, sondern werden in vielen Workshops wieder aktuelle und wichtige Fragen in der Makerszene besprochen. Da das Treffen wieder offen ist für jeden lohnt es sich wirklich vorbeizuschauen und wieder viele spannende und kreative Maker kennen zu lernen! Passenderweise findet das Treffen auch in einem umgebauten Boot statt, das an dem Gelände der offenn Werkstatt in der Honigfabrik verankert ist. Hier trifft eine kreative Atmosphäre auf innovative Maker, was den Diskussionen und der Ideenfindung sehr zugute kommt.

Getreu dem inoffiziellen Motto des Treffens " Weniger Labern, mehr machen!" wird das noch ein arbeitsintensives, aber motivierendes Wochenende!

3. Club MAKER-Garagen Treffen in Mainz

In weniger als einer Woche findet endlich das lang erwartete 3. Club MAKER-Garagen Treffen im Rathaus Mainz statt. Das Treffen soll einen offenen Raum zu schaffen, in dem sich Maker und Maker-Interessierte treffen und austauschen können – und vielleicht sogar dort schon neue Projekte überlegen und starten.


Um das Kennenlernen zu vereinfachen, stellen sich neun völlig verschiedene Maker-Initiativen vor, angefangen von einer klassischen Maker-Garage über Maker-Garagen mit einem Fokus auf Schüler bis hin zur Maker Faire Bodensee. Für weiteren spannenden Input sorgen dann neben dem Oberbürgermeister von Mainz, Michael Ebling, auch noch unsere beiden Partner – Roman Kessler von der Make Rhein-Main und Markus Garn vom Forum für Gesellschaft und Innovation.


Da bei einem Maker-Treffen am Ende des Tages auch immer Ergebnisse herauskommen müssen, gibt es vier Workshops zu verschiedenen Themen. Hier kommt jeder auf seine Kosten, egal ob man sich für die Ausbildung von Coaches, das Gründen eines Start-ups, weiteren Methoden für die Netzwerkarbeit oder für eine „virtuelle Maker-Garage“ interessiert. Außerdem kann jeder im Rahmen des offenen Forums gerne weitere Ideen einbringen und diese vorstellen.


In der Open Space Diskussion wird beleuchtet was eine bundesweite Netzwerkplattform über alle Maker-Vereinigungen, FabLabs, Repair Cafés etc. hinweg bringt und was die leisten können sollte. Hier ist Ihr Input gefragt, um diese Plattform möglichst effektiv zu machen.


Den Tag wird Roman Kessler damit beschließen, dass er noch einmal deutlich herausstellt, warum es so unglaublich wichtig ist, dass die Maker gesellschaftlich Anerkannt werden und weshalb technische Grundkenntnisse etwas sind, über das unbedingt jeder verfügen sollte.

Das aktuelle Programm finden Sie hier

Workshop-Angebote am 3. Club MAKER-Garagen Treffen

Melden Sie sich bis zum 27.09.2016 an unter >Anmeldung<


Das 3. Club MAKER-Garage Treffen in Mainz findet unter dem Motto Visionen vernetzen, Innovationen inspirieren statt und stellt somit das Knüpfen von Kontakten zwischen Makern, Politikern, Stiftungen und weiteren Freunden und Förderern der Maker-Bewegung in den Vordergrund. Gemeinsam mit unserem Partner, der Make Rhein-Main wollen wir darauf aufmerksam machen, dass die Begeisterung für Technik ein wichtiges Element in unserer modernen Gesellschaft ist und freuen uns schon auf die Gespräche, Vorträge und Workshops!

Passend dazu werden folgende Workshops angeboten:

  • Sharing is caring:
    • Es wird gemeinsam darüber diskutiert wie man Projekte und Ideen auf einfache Art und Weise untereinander austauschen kann. Außerdem soll überlegt werden, wie Maker aus Gegenden ohne Maker-Garage in einer Art "Virtuellen Maker-Garage" vernetzt werden können.
  • Kommunen & Kreise als Vernetzer: Tipps und Tricks
    • Hier werden verschieden Mittel und Wege aufgezeigt, wie man sich als Maker-Garage über Städte, Kommunen  und Kreise mit anderen Makern, Förderern und Politikern vernetzt
  • Unternehmertum: Jeder Maker ist ein Unternehmer - Er macht sein Ding!
    • Es wird anhand von Praxisbeispielen gezeigt wie man mit innovativen Ideen aus der Maker-Garage heraus sein eigenes Unternehmen gründen kann
  • Coach the Coach: Überzeugendes Coaching
    • In diesem Workshop soll zusammengetragen werden, was einen guten Maker-Coach auszeichnet. Darüber hinaus kann darüber diskutiert werden ob es sinnvoll ist langfristig auf freiwilliger Basis eine Art Qualitätssiegel für die Maker Coaches ähnlich der Jugendleitercard einzuführen.

Anregungen und Ideen können Sie gerne an maker(at)mintzukunftschaffen.de schicken.

3. Club MAKER-Garagen Treffen in Mainz

Am 5.10. findet im Saal Haifa des Rathaus Mainz das 3. Club MAKER-Garage Treffen statt. Auch dieses Mal geht es nicht nur um den Dialog zwischen Makern und den Austausch von "best practise" Beispielen, sondern auch um das Knüpfen von Kontakten zwischen Makern, Politikern, Stiftungen und weiteren Freunden und Förderern der Maker-Bewegung.

Neben kurzen Vorstellungen von verschiedenen Maker-Initiativen wird es vier Workshops zu verschiedenen Themen wie Vernetzung oder Maker-Coaches geben.

Das volle Programm finden Sie hier: https://www.mintzukunftschaffen.de/maker2016.html

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Club MAKER-Garage auf der Maker Faire Hannover

Vom 27. – 29.5 fand im Congress Centrum Hannover mit rund 800 Makern an 170 Ständen, über 30 Vorträgen und Workshops und 16.350 Besuchern die größte Maker Faire Deutschlands statt. Neu war dieses Jahr der „Schüler- und Lehrertag“ am Freitag, dem 27.5, an dem die Maker Faire ihre Tore exklusiv nur für Schulen aus ganz Deutschland geöffnet hatte. Während für die Lehrer ein spannendes Vortrags- und Workshopprogramm geboten wurde, hatten die Schüler die Möglichkeit über die Messe zu schlendern und die Maker persönlich kennen zu lernen. Zwar erschienen die vielen technischen Geräte und teilweise komischen Gadgets erst einmal einigen Schülern suspekt, aber schon nach kurzer Zeit war das Eis gebrochen und es wurde gemeinsam ausprobiert, gefachsimpelt und sich ausgetauscht. Im Anschluss an Schülertag gab es für die Maker noch ein entspanntes Get-together zum gegenseitigen Kennenlernen, bei dem auch schon innerhalb kürzester Zeit wieder in kleinen Gruppen neue Projekte entstanden sind.

Samstag und Sonntag war die Maker Faire dann für alle offen und pünktlich zur Eröffnung um 10 Uhr hatte sich schon eine lange Warteschlange am Eingang gebildet. Der Club MAKER-Garage war zusammen mit Clemens Groß, seinem Sohn Gevin und dem humanoiden Roboter Noah vom OLaF – Offenes Lernlabor Fulda mit einem Stand vertreten. Während Herr Groß das OLaF als spannenden und außergewöhnlichen außerschulischen Lernort präsentierte, an dem die Schüler nach dem Unterricht von Mausefallenautos über Solarfahrzeuge bis hin zu Servern alles bauen und testen was sie interessiert, programmierte sein Sohn fleißig mit Noah und begeisterte damit vor allem das jüngere Publikum. Schnell entwickelte sich der dann lustig tanzende Roboter zu einem Besuchermagnet und so mancher kleiner Maker war nur noch mit viel elterlicher Überzeugungskraft wieder davon zu überzeugen, doch weiter zu gehen.

Insgesamt zeigte sich, dass viele der Besucher zwar in groben Zügen wussten, dass es Maker gibt, es für sie jedoch eine Neuheit war, dass es organisierte Räume wie Makerspaces, FabLabs, Maker-Garagen etc. gibt. Und das es die wie das OLaF auch noch im außerschulischen Bereich gab, war für viele Eltern ein absolutes Novum, das auf sehr positive Resonanz traf! Neben dem OLaF wurden die Besucher noch von einer breiten Palette von anderen Projekten – vom Schokoladen-3D-Drucker über Briefkästen mit elektrischem Briefeinzug bis hin zu musikalischen Tesla-Spulen – begeistert. Außerdem wurden die in der Maker Szene nahezu omnipräsenten 3D-Drucker und Laserplotter wieder vielen kritischen und teilweise auch eher ungläubigen Besuchern vorgestellt, die erstmals aus erster Hand erfahren konnten, was diese Techniken mittlerweile alles ermöglichen, aber auch wo – momentan - noch die Grenzen sind. Auch die mittlerweile sehr leistungsstarken Arduinos und RasperryPis haben viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil sie neben vielen kleinen netten und teilweise auch sehr praktischen Spielereien mittlerweile – dank ausgeklügelter Sensoren – einen sehr wichtigen Beitrag zum Citicen Science liefern. So kann man sich nicht nur binnen kürzester Zeit seine eigene Wetterstation bauen, sondern auch einige Schadgase oder Partikelwerte der Luft selber bestimmen.

Das Technik durchaus auch sehr gut mit Kunst und Kultur zu verbinden ist, zeigten nicht nur die vielen Steam Punker, die sich sowohl als Besucher als auch als Aussteller auf der Maker Faire tummelten, sondern ganz besonders die beiden Cosplayer, die mit ihren aufwändigen Kostümen für viel Begeisterung sorgten. Sie lenkten gleichzeitig auch noch die Aufmerksamkeit auf ein Thema, dass mittlerweile auch in der breiten Makerszene angekommen ist: Wearables. Es geht dabei mittlerweile nicht nur um Uhren, Sportarmbänder und ähnliche fertige Consumer-Produkte, sondern um echtes Making, also um das einnähen von LEDs, Sensoren oder sogar kleinen Servos in Kleidung um sich den Alltag zu erleichtern, aufzufallen oder einfach mal etwas neues auszuprobieren. Dieses Thema wird sicherlich im Laufe des Jahres noch deutlich weiter an Bedeutung gewinnen und vielleicht sogar eines der Top Themen der nächsten Maker Faire vom 25. – 27. August 2017 werden.

Die Maker Faire Hannover war dieses Jahr auf jeden Fall ein spannendes Erlebnis und hat für den Club viele wichtige neue Anregungen und interessant neue Ideen generiert. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Club MAKER-Garage auf der Maker Faire Hannover

In zwei Tagen beginnt die Maker Faire Hannover und der Club MAKER-Garage ist dort mit einem Stand vertreten. Zusammen mit Clemens Groß vom "oLaF – offenes Lernlabor Fulda", der mehrere kleine Elektroautos zum selberbauen und den Prototyp eines großen Elektroautos mitbringen wird, werden wir zeigen, was ein Maker alles ausmacht.

Am Freitag, den 27.5, findet von 9 – 13 Uhr ein „Schülertag“ statt, an dem die Maker Faire exklusiv nur für Schulen geöffnet ist. Während Benjamin Gesing von "MINT Zukunft schaffen" mit einem Vortrag über das Zusammenspiel von MINT und Makern an Schulen das Lehrercafé einleiten wird, können sich die Schüler an unserem Stand mit dem Aufbau eines Elektroautos vertraut machen und sich selber als Ingenieure probieren. Im Anschluss an den "Schülertag" findet ein "Barcamp" statt, bei dem sich die Maker während Workshops und Diskussionsrunden besser kennen lernen können. Der "Club MAKER-Garage" richtet dabei zwischen 14:45 und 15:30 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema "Make Visions – Maker als Visionäre?!" aus. Im Rahmen dieser Diskussion soll ein Spotlight darauf geworfen werden, ob Maker grundsätzlich visionär sein müssen, wie man seine offene Werkstatt/Garage innovativ hält und was man machen kann um sich selbst weiter zu entwickeln. Anschließend gibt es noch eine weitere Workshop-Session und ein freies Get-together der Maker.

Am Samstag und Sonntag öffnet die Messe dann um 10 Uhr ihre Tore. Bis jeweils 18 Uhr stellen sich über 100 verschiedene Maker-Garage, Fablabs, offene Werkstätten und weitere Initiativen und Vereine vor und zeigen, warum das "selber machen" spaß macht! Am Samstag hält Johannes Schmidt-Mosig von "MINT Zukunft schaffen" zwischen 16:45 Uhr und 17:30 Uhr einen Vortrag über das Gründen von Maker-Garagen.
Da die Maker Faire eine Messe zum Anfassen und "selber machen" ist, finden am Samstag und Sonntag eine Vielzahl von verschiedenen Workshops und Vorträgen statt. Unter diesem Link finden Sie alle Vorträge, die während der Messe gehalten werden: http://maker-faire.de/hannover/vortraege/ Und hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedensten Workshops während der zwei Tage: http://maker-faire.de/hannover/workshops/

Kommen Sie auf jeden Fall vorbei und besuchen Sie uns – es wird sich definitiv Lohnen. Sie werde nicht nur viele spannende Projekte sehen, sondern können auch neue und kreative Ideen für Ihre Maker-Garage erleben und tolle Tipps und Tricks für das eigene Werken bekommen.

Viele weitere Informationen zur Maker Faire Hannover finden Sie auf der Messehomepage: http://www.maker-faire.de/

Verblüffende Attraktionen auf der Maker Faire Hannover

Riesige Anglerfische aus alten PKW-Teilen, Industriestahl und einem bunten Sammelsorium aus Schrott, eine Zeitmaschine, die aussieht wie ein dampfbetriebenes Fahrrad und eine Skulptur aus Feuer und Eis, die sich langsam selber auflöst. All diese Kuriositäten könnt ihr auf der Maker Faire in Hannover vom 28. - 29.5. bewundern.

Der Nachbau eines Anglerfisch ist mit 8 Metern Länge, 4,80 Metern Höhe und 2,55 Metern Breite wortwörtlich eine "große" Attraktion. Im Rahmen eines "Walking Act" wird er zusammen mit den Zuschauern durch die Künstler Anna Ioannidis, Mareike Schwarz und Elias Macke in das Jahr 5023 versetzt. Begleitet wird die Show von einem Musiker-Duo mit Bass­gitarre und Theremin, einem ungewöhnlichen elektronischen Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird.

Ein weiterer Hingucker auf der Maker Faire ist der Steamroadster No. 2, der in Hannover Deutschlandpremiere feiert. Er stammt aus dem jüngsten Projekt des Holländers Jan Wessels. Die Zeitmaschine No. 2 erweckt den Eindruck, als sei sie mit ihrem Passagier gerade erst aus dem 19. Jahrhundert in der Gegenwart angekommen und befände sich auf einer Reise ohne Ziel. Mit welcher Leidenschaft der Selbermacher ans Werk geht, sieht man seinen Fantasie-Maschinen auf Anhieb an. Viele seiner Ideen entnimmt der Künstler aus den Geschichten des Schriftstellers Jules Verne.

Für offene Münder sorgt auch die spektakuläre Feuer-Eis–Skulptur, die der Engländer Johnny White nach jahrelangem Tüfteln und Experimentieren perfektioniert hat. Seine „Human Machine“, hergestellt aus recycelten Stahlteilen, besteht haupt­sächlich aus Kopf und Korpus und misst eine Höhe von 4,5 Meter. Pulsierendes Feuer symbolisiert Hirn- und Herz-Akti­vität. Der Clou an der außergewöhnlichen Mensch-Maschine ist ein Getriebe mit Zahnrädern aus gefrorenem Eis. Feuer treibt die Räder an und lässt sie langsam schmelzen. Mit seinem Kunstwerk will der Maker die Vergänglichkeit der menschlichen Existenz demonstrieren.

Neben diesen drei Highlights gibt es auf der Maker Faire Hannover am 28. und 29. Mai aber noch etliche andere spannende Do-it-Yourself-Projekte und Selbermach-Ideen zu bestaunen.

Für Tickets und weitere Informationen klicken Sie hier: http://www.maker-faire.de/

Ergebnisse des 1. Nationales Treffen des CLUB MAKER-Garage und der »Vereinigung der Freunde und Förderer« in München

Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des Treffens, den ausführlichen Bericht finden Sie etwas weiter unten auf dieser Seite.

  • Zur Gewinnung von Sponsoren, auch für Räume und Sachmittel, ist die Vernetzung mit dem regionalen Handwerk und lokal ansässigen Unternehmen unabdingbar.

  • Gute MAKER-Coaches zeichnen sich durch die Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, handwerkliches Grundverständnis und Begeisterungsfähigkeit aus.

  • Kreise und Kommunen sind gute Startpunkte für Netzwerke, können Unterstützung in Form einer Anschubfinanzierung bieten und wertschätzende Strukturen für das Ehrenamt schaffen.

  • Ausgründungen aus MAKER-Garagen können nicht forciert werden. Wenn es zu ihnen kommt, sollten Sie die Unterstützung der Community erfahren, damit sie den Weg in das Unternehmertum schaffen.

  • Grundlegende Gemeinsamkeit aller MAKER-Garagen: Sie ist ein kreativer Ort der Eigenarbeit, der für alle Altersgruppen offen ist und in dem im Rahmen des »self-invented learning by doing«  jeder «sein Ding« machen darf. Ob man sich dafür MAKER-Garage, MINT-Garage, Haus der Eigenarbeit oder anders nennt, spielt dabei keine Rolle

Hier finden Sie die freundlicherweise von den teilnehmenden Garagen zur Verfügung gestellten Präsentationen

1. Nationales Treffen des CLUB MAKER-Garage und der »Vereinigung der Freunde und Förderer« in München

Ende Februar fand das 1. Nationale Treffen des CLUB MAKER-Garage und der »Vereinigung der Freunde und Förderer« seit ihren Gründungen im September 2015 im Musterhaus des Flughafens München  (demnächst MAKER-Garage) statt.
In produktiver Atmosphäre kamen bundesweit erstmals alle interessierten MAKER zusammen um ihre Arbeit im CLUB MAKER-Garage vorzustellen, andere »MAKER« kennen zu lernen und neue Impulse für ihre Initiativen zu sammeln. Die Veranstaltung begann mit einem »Markt der Möglichkeiten«, auf dem verschiedene Initiative ihre Projekte und Ideen vorstellten. Schon hier entstand ein reger Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren, der sicherlich auch die eine oder andere neue »MAKER« Idee hervorgebracht hat. Begrüßt wurden die Teilnehmer Dr. Ellen Walther-Klaus, Geschäftsführerin »MINT Zukunft schaffen«, Michael Zaddach. Leiter IT »Flughafen München« und Herbert Püls, Bayrischer Ministerialdirektor für Bildung und Kultus. Thomas Sattelberger zeigte als Schirmherr der MAKER-Garagen in einem kurzen Impulsvortrag deutlich auf, warum die MAKER-Bewegung eine essentielle Rolle in der Entwicklung des Innovationslandes Deutschland spielt. Anschließend standen wieder die MAKER-Initiativen im Vordergrund, die sich in einer Vorstellungsrunde mit all ihren Facetten präsentierten und dabei zeigten, dass es nicht  »die Eine« MAKER Garage gibt, sondern das kreative Köpfe zu kreativen Konzepten führen. Die Idee des »self-invented learning by doing« zog sich dabei wie ein roter Faden durch alle Vorstellungen. In den anschließenden »Ideen Labs« konnten sich die MAKER zu verschiedenen Themen austauschen und neue Impulse für ihre eigene Arbeit gewinnen.
Im Ideen Lab zur Fragestellung »Wie können weitere Freunde und Förderer gewonnen werden« wurden verschiedene Methoden zur Gewinnung von Sponsoren und Räumen für die Initiativen besprochen. Hierbei stellte sich heraus, dass ein wichtiger Fokus dabei auf der regionalen Vernetzung mit dem Handwerk und lokal ansässigen Unternehmen liegen sollte.
Eine gute MAKER-Initiative zeichnet sich auch durch gute MAKER-Coaches aus. Als Antworten auf die Fragestellung »Was zeichnet einen guten MAKER-Coach aus« kristallisierte sich die Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, handwerkliches Grundverständnis und Begeisterungsfähigkeit heraus. Vor allem aber benötigen die Coaches die Fähigkeit, sich selber zurückzuhalten und MAKER einfach mal machen zu lassen.
Dem gerade für junge Initiativen sehr wichtigen Thema »Kommunen und Kreise als Vernetzer« widmete sich eine weitere Arbeitsgruppe. Hier wurde vor allem die Rolle von Kreisen und Kommunen als Startpunkte für Netzwerke und neutrale Stelle sowie in der „Gründerberatung“ herausgestellt. Natürlich sind sie auch ein wichtiger Ansprechpartner für die Anschubfinanzierung einer MAKER-Initiative und können das ehrenamtliche Engagement der Initiativen über verschiedenste Wege wertschätzen.
Wenn viele kreative Köpfe auf engem Raum zusammenkommen, stellt sich natürlich auch die Frage nach der Gründung von Startups. Unter der Fragestellung «Wie kann man in MAKER-Garagen das Unternehmertum fördern« wurde darüber nachgedacht, wie man die dort freigesetzte Kreativität und Aktivität in ein Unternehmen überführen kann. In der sehr offen geführten Diskussion stellte sich am Ende heraus, dass man diese Entwicklung eben nicht forcieren kann, sondern dass sie sich aus den jeweiligen MAKERN heraus ergeben muss. Wer mit seinen Ideen etwas Gründen möchte, sollte dann aber auch die Unterstützung der Community erfahren um den Weg in das Unternehmertum zu schaffen.
Mit den vielen neuen Impulsen und Anregungen aus den Ideen-Labs konnten sich die MAKER im anschließenden «World Café« noch einmal austauschen und auch erste konkrete Pläne anhand dieser Impulse entwickeln. In entspannter Atmosphäre begegneten sich auch MAKER, die vorher noch nichts voneinander wussten und es entwickelte sich die Grundlage für neue Kooperationen und Projekte.
In der Abschlussbesprechung wurden die Ergebnisse des Tages zusammengefasst und in einer allgemeinen Definition vorgestellt, was eine MAKER-Garage auszeichnet: Sie ist ein kreativer Ort der Eigenarbeit, der für alle Altersgruppen offen ist und in dem im Rahmen des »self-invented learning by doing«  jeder «sein Ding« machen darf. Ob man sich als Initiative MAKER-Garage, MINT-Garage, FabLab oder »Haus der Eigenarbeit« nennt spielt dabei keine Rolle, denn was die MAKER auszeichnet, ist nicht das starre beharren auf Formen, sondern das kreative Herangehen an spannende Probleme. So konnte man am Ende der Veranstaltung gut sehen, dass MAKER nicht die sind, die zögern, sondern die, die machen.

Maker Garage

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel besucht MAKER Garage in Buch am Erlbach – »MINT Zukunft schaffen« und Partner gründen den »CLUB MAKER-Garage« und die bundesweite »Vereinigung der Förderer und Freunde CLUB MAKER-Garage«

Pressemappe 4. September 2015 Buch am Erlbach unten im Artikel


Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel besucht am 4. September 2015 in Buch am Erlbach (bei Freising in Bayern) eine der MAKER-Garagen, um sich über Philosophie und Arbeitsweise der »Garagen« zu informieren.

In MAKER-Garagen unternimmt jeder »sein Ding«. Statt Instruktoren gibt es »MAKER- Coaches«, statt Belehren eigenes Experimentieren. Die Garagen sind Orte und Wege für selbstverantwortete Kreativität durch Synthese von Hand- und Kopfarbeit. Sie fördern Gründertum, eigenständiges Handeln und MAKER-Kompetenz in Gesellschaft, Bildung und Wirtschaft – und vor allem in jedem Einzelnen: Nicht nur für die junge Generation, sondern für Menschen jedes Alters, jeder Herkunft und jedes Bildungsstandes: Schülerinnen und Schüler, Väter, Mütter, Flüchtlinge, Asylsuchende, Studierende, Seniorinnen und Senioren.

Deutschlands Lern- und Arbeitswelten sind im Umbruch: Co-Working-Spaces, Häuser der Eigenarbeit, TechSpaces, Lern- und Forschungslabore, Fab Labs, Repair Cafés, und viele weitere Einrichtungen signalisieren, dass eigenverantwortliches, kreatives Lernen und Handeln immer stärker ins Zentrum rückt. Sei es um nachhaltige Produktion, Gründungen oder eigene Kreation zu fördern. Die Initiative »MINT Zukunft schaffen« bietet diesen dezentralen Aktivitäten eine nationale Verstärkungs- und Kommunikationsplattform. Sie ist Initiatorin und Schirmherrin des CLUB MAKER-Garage und der bundesweiten Vereinigung der Förderer und Freunde.

Schwerpunkte der Vereinigung sind die Einrichtung, Förderung und Auszeichnung von MAKER-Garagen, die den CLUB MAKER-Garage bilden, sowie deren bundesweite Sichtbarmachung und Vernetzung in der Bildungslandschaft und die Förderung des CLUBs selbst als nationale Initiative.

Die Idee

Maker Club

Buch am Erlbach

Pressemappe 04. September 2015

mzs-makergarage-pressemappe_a4.pdf

Die Initiative »MINT Zukunft schaffen«
»MINT Zukunft schaffen« ist das größte deutsche Netzwerk für die überwiegende Mehrzahl aller MINT-Initiativen und -Aktivitäten deutscher Unternehmen und ihrer Partner, um vermehrt Fachkräfte mit Qualifikationen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu gewinnen. Die im Mai 2008 gegründete Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bietet den zahlreichen MINT- Einzelinitiativen eine gemeinsame Plattform, um Veränderungen in der MINT-Wahrnehmung in einer breiten Öffentlichkeit zu bewirken, junge Menschen für MINT zu begeistern und politischen Forderungen entscheidenden Nachdruck zu verleihen. Highlights der Initiative sind:

Die MINT-Botschafter-Initiative
Mehr als 17.000 MINT-Botschafterinnen und -Botschafter bilden das MINT-Botschafter- Netzwerk. Mehr als 30 große Fach- und Wissensverbände – u.a. VDE, VDI, Deutsche Physikalische Gesellschaft, Deutsche Mathematiker-Vereinigung – tragen dazu bei und betreuen selbst die MINT-Botschafterinnen und -Botschafter in ihre Organisationen. Sie wählen die »MINT-Botschafter des Jahres« aus. Das Ziel sind 20.000 MINT-Botschafterinnen und -Botschafter bis 2018.

Die MINT-freundlichen Schulen
Seit 2011 ehren unsere bundesweiten Partner – u.a. wie die Wissensfabrik, große Stiftungen, VDE, GI– in Abstimmung oder gemeinsam mit Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft Schulen, die einen nachhaltigen MINT-Schwerpunkt setzen, nach einem bundesweit einheitlichen Kriterienkatalog. Das Signet »MINT- freundliche Schule« ist eine Ehrung für Schulen im »MINT-Breitensport«. In diesem Jahr wurde die Marke von 1.000 Schulen überschritten. Zehn Prozent aller weiterführenden Schulen – 1.600 Schulen – wollen wir erreichen. Schirmherrin ist die Kultusministerkonferenz KMK.

Der CLUB MAKER-Garage
Die neue Initiative von »MINT Zukunft schaffen« bildet ein bundesweites Netzwerk für alle Einrichtungen, die nach dem Prinzip des »self-invented learning by doing« arbeiten. Der »CLUB MAKER-Garage« und die bundesweite »Vereinigung der Freunde und Förderer
 CLUB MAKER-Garage« werden anlässlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in der MAKER-Garage Buch am Erlbach am 4. September 2015 gemeinsam mit den Partnern der Vereinigung gegründet und offiziell vorgestellt.

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