nur ein Schulfach.“
Die Qualität des Bildungssystems in Deutschland entscheidet über die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zukunft unseres Landes. „MINT Zukunft schaffen” zeigt, wie MINT-Initiativen bessere Voraussetzungen schaffen, individuelle Förderung und eine neue Lern- und Lehrkultur durchsetzen. Wenn es gelingt, die Akzeptanz der MINT-Fächer in Deutschland nachhaltig zu stärken, wird sich die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft weiterhin positiv entwickeln.
Und doch: MINT in Deutschland wird von Menschen gemacht. „MINT Zukunft schaffen” hat den Anspruch, diese Menschen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es ist wichtig, jungen Menschen, die gerade die ersten Begegnungen mit mathematischen Wundern, mit Programmiersprache am Computer, mit dem Kreuzen von Apfelbäumen oder dem Erfinden von Robotern aus Legosteinen haben, Vorbilder zu präsentieren, die sie ermutigen, das eigene Interesse im MINT-Bereich auszubauen, Talente zu entdecken und auch gegen Widerstände im eigenen Leben den Traum, MINT-Forscher zu werden, verwirklichen.
Prominente Forscher, erfolgreiche Unternehmer, spannende Erfinder, all jene, die von MINT begeistert sind, können diese Begeisterung weitergeben. Nicht nur in ihrem persönlichen Umfeld, sondern nun auch innerhalb von „MINT Zukunft schaffen”. Für die organisatorische Arbeit entwickelt "MINT Zukunft schaffen" eine Netzwerkplattform, die für MINT-Botschafterinnen und Botschafter als Austauschforum und Arbeitsbasis dienen wird und die Dokumentation der eigenen Botschaftertätigkeiten erleichtert. Mehr dazu in Kürze hier.
Die Zahl der Studierenden in den MINT-Fächern wächst langsamer als in anderen Fächern. Insbesondere in den Ingenieurwissenschaften zeichnet sich ein Nachwuchsmangel ab. Dafür können gesellschaftliche Prozesse wie sich verändernde soziale Milieus, ein sich wandelndes Bild von naturwissenschaftlichen oder technischen Berufsfeldern und ein Wandel in den Einstellungen zu Technik und technologischem Fortschritt insgesamt verantwortlich sein. Mehr …