nur ein Schulfach.“
Den deutschen Unternehmen fehlen wichtige Fachkräfte im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT. Die Fachkräftelücke lag im Dezember bei rund 179.000 Personen. Damit ist die MINT-Lücke seit Jahresbeginn um 86 Prozent gestiegen.
Den MINT-Trendreport und die Executive Summary: 10 gute Gründe für ein MINT-Studium des Reports mit weiteren aktuellen Zahlen können Sie hier herunterladen.
Dieser Artikel wurde aktualisiert am 31.01.2012
Das MINT-Meter der Initiative "MINT Zukunft schaffen" stellt monatlich Daten, Zahlen und Fakten der aktuellen und künftigen MINT-Arbeitsmarktsituation (MINT-Lücke) sowie jährlich die aus den Benchmarks der Politischen Vision abgeleiteten Indikatoren dar. Hieraus lassen sich Forderungen an die Politik und Beiträge und Maßnahmen der deutschen Wirtschaft ableiten. Die Zahlen und Daten vom MINT-Meter werden vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), Kuratoriumsmitglied der Initiative "MINT Zukunft schaffen", bereitgestellt.
Dieser Artikel wurde aktualisiert am 17.06.2011
Im Dezember 2011 liegt die Fachkräftelücke bei einer konjunkturell bedingt steigenden Tendenz bei gut 179.000. Für spezifischen Hintergrundinformationen zur Fachkräftelücke, den MINT-Stellenangeboten und der MINT-Arbeitslosigkeit klicken Sie bitte hier.
Klicken Sie auf einen der Balken, um direkt den Verlauf der Indikatoren angezeigt zu bekommen.
Mit dem MINT-Trendreport 2011 sind neben den Betrachtungen des aktuellen Arbeitsmarktes und der Lohnentwicklung für MINT-Fachkräfte auch die MINT-Indikatoren des MINT-Meter mit aktuellen Werten abgebildet. der MINT-Wassserstandsmelder gibt hier die Zusammenfassung aller acht nationalen Kennzahlen und zeigt deren Entwicklung auf.
Dieser Artikel wurde aktualisiert am 21.03.2011
Dieser "Wasserstandsmelder" misst den Fortschritt von acht Indikatoren der Politischen Vision von "MINT Zukunft schaffen" seit dem Jahr 2005. Die Entwicklung bei den mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen der deutschen Schüler bildet die Grundlage für künftige gute Ergebnisse bei den anderen Indikatoren. Der Stand der "MINT-Ersatzquote" zeigt auf einen Blick den Einfluss aller bisherigen Maßnahmen auf den MINT-Fachkräftemangel und die Stärkung des MINT-Standorts Deutschland.
Alle acht nationalen Kennzahlen (Indikatoren) auf einen Blick finden Sie hier.
Der erstmalig in diesem Jahr vom Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag von BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall erstellte MINT-Trendreport wurde am 21. März der Öffentlichkeit vorgestellt. Er beleuchtet den MINT-Arbeitsmarkt, seine Entwicklung sowie die MINT-Nachwuchssituation mit ihrer großen Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Kernstück des Reports ist die Darstellung der MINT-Lücke mit den MINT-Indikatoren, die die Situation an Schulen und Hochschulen beschreiben und im MINT-Meter teilweise mit monatlicher Aktualisierung dargestellt werden.
Aussagekräftig sind insbesondere der deutliche Anstieg der Zahl erwerbstätiger MINT-Akademiker um rd. 500.000 im Zeitraum zwischen 2000 und 2008, die sich weiter verbreiternden beruflichen Einsatzfelder für MINT-Fachkräfte, auch in Nicht-MINT-Branchen, und die Steigerung der Lohnprämie im Vergleich zu anderen Akademikern von 15 auf 25 % im o. g. Zeitraum.
Im 4. Quartal wird das Institut der deutschen Wirtschaft Köln einen umfassenden MINT-Report 2011 vorlegen.
Dieser Artikel wurde aktualisiert am 21.03.2011
Viele Arbeitsmarktforscher kommen auf Basis empirischer Studien zu einem klaren Befund: Deutschland hat zu wenig und braucht mehr Ingenieure und andere MINT-Akademiker. Nun warnen zum wiederholten vereinzelte Stimmen aber davor, dass es bald viel zu viele dieser Hochqualifizierten wie Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure geben wird – ein Irrtum, denn die Unkenrufer vergleichen Äpfel mit Birnen und kennen sich offenbar auf dem Arbeitsmarkt für MINT-Akademiker nicht richtig aus.
Aktuelle Engpässe:
Ob es aktuell an Fachkräften fehlt oder nicht, findet man am besten heraus, wenn man zur gleichen Zeit die offenen Stellen den Arbeitslosen gegenüberstellt. Allerdings wird nur ein kleiner Teil der freien Stellen auch wirklich der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Aber selbst wenn man nur die der BA gemeldeten Stellen betrachtet, sieht man eine deutliche Lücke: Im September 2011 sind beispielsweise 3.802 Maschinenbau- und Fahrzeugingenieure arbeitslos. Allein die BA hat für sie 5.548 Jobs im klassischen Beruf als Maschinen- oder Fahrzeugbauingenieur im Angebot.
Mittelfristige Engpässe:
Möchte man für die mittlere Frist analysieren, welche Chancen aktuelle Studierenden auf dem Arbeitsmarkt haben, so ist es wichtig, nicht nur den klassischen MINT-Beruf zu betrachten, sondern den Bedarf in allen Berufen zu analysieren, in denen MINT-Akademiker dringend gebraucht werden. Hier machen die Zweifler einen schwerwiegenden Fehler, da Sie die künftigen Bedarfe an MINT-Akademiker künstlich klein rechnen. Sie gehen einfach davon aus, dass jeder Student der MINT-Fächer auch wirklich nur im klassischen Ingenieur- oder Physikerberuf arbeiten wird. Tun sie aber nicht. Fast die Hälfte der Absolventen wählt einen anderen Job – und ist dort mit ihrem Know-how begehrt und wird dringend gebraucht. MINT-Akademiker werden etwa gebraucht als Controller, Manager oder Geschäftsführer bei High-Tech-Unternehmen (wirtschaftswissenschaftlicher Beruf) oder arbeiten als Hochschullehrer in den Natur- oder Ingenieurwissenschaften (Beruf Lehrer und Hochschullehrer). Wenn die Kritiker der Engpassdiagnose frei werdende Professorenstellen für Maschinenbau oder eine Geschäftsführerposition eines Maschinenbauunternehmens nicht durch einen Ingenieur, sondern ausschließlich durch einen Pädagogen bzw. Betriebswirt ersetzen wollen, dann gelingt es natürlich spielend, einen Engpass in ein Überangebot umzudeuten.
Die SAMSON AG aus Frankfurt am Main ist MINT-Botschafter-Unternehmen des Monats September. Das Unternehmen für Mess- und Regeltechnik erhält als drittes Unternehmen eine Auszeichnung für seine besonderen Aktivitäten in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Herzlichen Glückwunsch! Weiterlesen...