„Mathe ist mehr
als nur ein Schulfach“

Gerda Stetter Stiftung "Technik macht Spaß!"

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Seit über zehn Jahren engagiert sich die ITQ GmbH für interdisziplinäre Projekte mit Universitäten, um Studenten eine praxisnahe und industrietaugliche Ausbildung zu vermitteln. Mit der Gründung der Gerda Stetter Stiftung „Technik macht Spaß!“ im Mai 2011 möchte Dr. Rainer Stetter, Geschäftsführer der ITQ GmbH, nun auch Kinder und Jugendliche für Technik begeistern. Zielsetzung der Stiftung ist ein umfassendes modulares Ausbildungskonzept. Im Fokus stehen dabei der Spaß im Umgang mit Technik und das spielerische Erfahren von technischer Projektarbeit.

Die Jugend für Technik zu begeistern, ist die Grundlage für die Sicherstellung qualifizierten Nachwuchses deutscher Unternehmen. Aus diesem Grund führt die ITQ GmbH seit 15 Jahren kontinuierlich Projekte mit Universitäten durch, um Studenten frühzeitig eine praxisnahe und industrietaugliche Ausbildung und Hochtechnologien in Form von „Lern-Spaß-Projekten“ zu vermitteln. Durch die Kombination von lehrstuhlübergreifenden Vorlesungskonzepten, Seminaren und praxisnahen Teamsemesterarbeiten in Zusammenarbeit mit der Industrie, können sich die Studenten neben Erfahrungen im Projektmanagement und dem Aufbau disziplinübergreifendem Wissen auch Soft Skills aneignen.

Beispiele für diese Art von interdisziplinären Projekten sind das mechatronische High-Speed-Dartboard, das Tanzwebspiel oder der Industrie 4.0 Demonstrator Mi5, welche in Zusammenarbeit mit Studenten verschiedener deutscher und internationaler Hochschulen durchgeführt und sehr erfolgreich auf einer Reihe internationaler Messen (Hannover Messe, SPS/IPC/DRIVES, AUTOMATICA, Motek) sowohl einem Fachpublikum als auch technisch weniger versierten Personen vorgestellt wurden. Durch die Durchführung derartiger Projekte werden in einer neuen didaktischen Form komplexe technische Sachverhalte an die Projektteilnehmer vermittelt und gleichzeitig Jung und Alt für High-Tech begeistert.

Diese Begeisterung für Technik bereits von Kindesbeinen an zu stimulieren und bis ins Erwachsenenalter am Leben zu erhalten, ist eine der wesentlichen Voraussetzungen, dass der Standort Deutschland auch in Zukunft seine internationale Spitzenposition behält. Die ITQ GmbH mit Geschäftsführer Dr. Rainer Stetter hat die bisher bereits durchgeführten Arbeiten noch weiter intensiviert.

Dazu wurde eine eigene Stiftung gegründet. Die Stiftung „Technik macht Spaß!“ baut dieses Engagement noch weiter aus, um auch Schülern, insbesondere aus sozial schwachen Familien, den Zugang zur technischen Bildung zu vereinfachen und somit frühzeitig dem wachsenden Fachkräftemangel im technischen Facharbeiterumfeld und Ingenieurswesen entgegenzusteuern. Die bereits bestehenden Ansätze an technischen Hochschulen und Universitäten der ITQ GmbH werden im Rahmen der Stiftung weiterentwickelt. Die Vermittlung von technischem Wissen sollte dabei so aufbereitet sein, dass insbesondere junge Menschen Spaß daran haben. Deshalb heißt die Stiftung auch „Technik macht Spaß!“.

Zielsetzung der Stiftung ist ein umfassendes Ausbildungskonzept, dass alle Schulvarianten zum Lernen motiviert. Ein Beispielprojekt ist die Kooperation mit der TU Münchnen, wo im Rahmen eines Softskill Seminars an mehreren Münchner Schulen Lego-Mindstorms-Teams von Studenten der TU München ausgebildet werden, um an der FIRST LEGO League (FLL) Ende November teilzunehmen. Die Schüler basteln einen eigenständig handelnden Roboter, bestehend aus Sensoren, Motoren und vielen bunten Legosteinen. Mit dem Projekt Lego-Mindstorms sollen möglichst viele junge Menschen frühzeitig für Wissenschaft und Technologie begeistert werden und Berührungsängste vor komplexer Technik abgebaut werden. Die Stiftung agiert dabei nach dem Top-down-Prinzip, wo die Studenten Projekte angehen, bei denen sie ihr Wissen an Schüler weitergeben. In einem nächsten Schritt werden Schüler, die in einem Lego-Team ausgebildet wurden, dann Grundschüler betreuen. 

 


Link: http://www.technikmachtspass.org/
Datum:
Region: Bayern | bundesweit