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Nachrichten des MINT-Portals
01.03.2016

1. Nationales Treffen des CLUB MAKER-Garage und der »Vereinigung der Freunde und Förderer« in München

Ende Februar fand das 1. Nationale Treffen des CLUB MAKER-Garage und der »Vereinigung der Freunde und Förderer« seit ihren Gründungen im September 2015 im Musterhaus des Flughafens München (demnächst MAKER-Garage) statt.

In produktiver Atmosphäre kamen bundesweit erstmals alle interessierten MAKER zusammen um ihre Arbeit im CLUB MAKER-Garage vorzustellen, andere "MAKER" kennen zu lernen und neue Impulse für ihre Initiativen zu sammeln. Die Veranstaltung begann mit einem "Markt der Möglichkeiten", auf dem verschiedene Initiative ihre Projekte und Ideen vorstellten. Schon hier entstand ein reger Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren, der sicherlich auch die eine oder andere neue "MAKER" Idee hervorgebracht hat. Begrüßt wurden die Teilnehmer Dr. Ellen Walther-Klaus, Geschäftsführerin "MINT Zukunft schaffen", Michael Zaddach. Leiter IT "Flughafen München" und Herbert Püls, Bayrischer Ministerialdirektor für Bildung und Kultus. Thomas Sattelberger zeigte als Schirmherr der MAKER-Garagen in einem kurzen Impulsvortrag deutlich auf, warum die MAKER-Bewegung eine essentielle Rolle in der Entwicklung des Innovationslandes Deutschland spielt. Anschließend standen wieder die MAKER-Initiativen im Vordergrund, die sich in einer Vorstellungsrunde mit all ihren Facetten präsentierten und dabei zeigten, dass es nicht "die Eine" MAKER Garage gibt, sondern das kreative Köpfe zu kreativen Konzepten führen. Die Idee des "self-invented learning by doing" zog sich dabei wie ein roter Faden durch alle Vorstellungen. In den anschließenden "Ideen Labs" konnten sich die MAKER zu verschiedenen Themen austauschen und neue Impulse für ihre eigene Arbeit gewinnen.

Im Ideen Lab zur Fragestellung "Wie können weitere Freunde und Förderer gewonnen werden" wurden verschiedene Methoden zur Gewinnung von Sponsoren und Räumen für die Initiativen besprochen. Hierbei stellte sich heraus, dass ein wichtiger Fokus dabei auf der regionalen Vernetzung mit dem Handwerk und lokal ansässigen Unternehmen liegen sollte.

Eine gute MAKER-Initiative zeichnet sich auch durch gute MAKER-Coaches aus. Als Antworten auf die Fragestellung "Was zeichnet einen guten MAKER-Coach aus" kristallisierte sich die Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, handwerkliches Grundverständnis und Begeisterungsfähigkeit heraus. Vor allem aber benötigen die Coaches die Fähigkeit, sich selber zurückzuhalten und MAKER einfach mal machen zu lassen.

Dem gerade für junge Initiativen sehr wichtigen Thema "Kommunen und Kreise als Vernetzer" widmete sich eine weitere Arbeitsgruppe. Hier wurde vor allem die Rolle von Kreisen und Kommunen als Startpunkte für Netzwerke und neutrale Stelle sowie in der "Gründerberatung" herausgestellt. Natürlich sind sie auch ein wichtiger Ansprechpartner für die Anschubfinanzierung einer MAKER-Initiative und können das ehrenamtliche Engagement der Initiativen über verschiedenste Wege wertschätzen.

Wenn viele kreative Köpfe auf engem Raum zusammenkommen, stellt sich natürlich auch die Frage nach der Gründung von Startups. Unter der Fragestellung "Wie kann man in MAKER-Garagen das Unternehmertum fördern" wurde darüber nachgedacht, wie man die dort freigesetzte Kreativität und Aktivität in ein Unternehmen überführen kann. In der sehr offen geführten Diskussion stellte sich am Ende heraus, dass man diese Entwicklung eben nicht forcieren kann, sondern dass sie sich aus den jeweiligen MAKERN heraus ergeben muss. Wer mit seinen Ideen etwas Gründen möchte, sollte dann aber auch die Unterstützung der Community erfahren um den Weg in das Unternehmertum zu schaffen.

Mit den vielen neuen Impulsen und Anregungen aus den Ideen-Labs konnten sich die MAKER im anschließenden "World Café" noch einmal austauschen und auch erste konkrete Pläne anhand dieser Impulse entwickeln. In entspannter Atmosphäre begegneten sich auch MAKER, die vorher noch nichts voneinander wussten und es entwickelte sich die Grundlage für neue Kooperationen und Projekte.

In der Abschlussbesprechung wurden die Ergebnisse des Tages zusammengefasst und in einer allgemeinen Definition vorgestellt, was eine MAKER-Garage auszeichnet: Sie ist ein kreativer Ort der Eigenarbeit, der für alle Altersgruppen offen ist und in dem im Rahmen des "self-invented learning by doing" jeder "sein Ding" machen darf. Ob man sich als Initiative MAKER-Garage, MINT-Garage, FabLab oder "Haus der Eigenarbeit" nennt spielt dabei keine Rolle, denn was die MAKER auszeichnet, ist nicht das starre beharren auf Formen, sondern das kreative Herangehen an spannende Probleme. So konnte man am Ende der Veranstaltung gut sehen, dass MAKER nicht die sind, die zögern, sondern die, die machen.



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