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nur ein Schulfach.“
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Nachrichten des MINT-Portals
24.09.2012

„Lehre hoch n“: Stiftungen starten gemeinsames Bündnis zur Verbesserung der Hochschullehre

Fünf Programme, vier Stiftungen, ein Ziel: die Verbesserung der Lehre an Universitäten und Fachhochschulen. Im Zentrum von „Lehre hoch n“, dem Bündnis für Hochschullehre, stehen die Vernetzung der Lehrenden, die Entwicklung neuer Lehrformen, der Transfer guter Lehrpraxis – und damit nicht zuletzt auch eine deutliche Senkung der Abbrecherquoten.

Essen, den 19.9.2012. „Lehre hoch n“ ist eine Gemeinschaftsinitiative von
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Joachim Herz Stiftung,
NORDMETALL-Stiftung und Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. „Kreativität und
Innovation haben besondere Bedeutung für die Hochschullehre. Wir wollen mit
‚Lehre hoch n‘ deshalb gute neue Ideen in der Lehre unterstützen und
gleichzeitig bekannter machen“, sagt Petra Herz, Vorsitzende des Vorstands
der Joachim Herz Stiftung.

Volker Meyer-Guckel, der stellvertretende Generalsekretär des
Stifterverbandes, ergänzt: „Das Bündnis finanziert und organisiert erstmals
eine nationale Plattform für den Transfer guter Lehrpraxis und die
Entwicklung innovativer Lehrformen an den Hochschulen. Wir hoffen, dass die
Erfahrungen dieser Stiftungsinitiative neue Anregungen für eine
systematische öffentliche Förderung guter Hochschullehre liefern kann.“

Das Bündnis „Lehre hoch n“ besteht aus fünf Einzelprogrammen, die zunächst
auf fünf Jahre angelegt sind. Im jetzt ausgeschriebenen „Lehre hoch n
Kolleg“ geht es um eine der größten Hürden für den MINT-Nachwuchs: die
Einführungsveranstaltungen in die Mathematik, an denen viele angehende
Physiker, Elektrotechniker und Informatiker bereits im ersten Semester
scheitern. Ziel des Programms ist es, den Austausch der Lehrenden über
gelungene Studienreformprojekte und neue Lehrmethoden und deren Transfer in die Hochschulpraxis zu fördern und damit die Abbrecherquoten in den
MINT-Fächern zu senken.

„Die Deckung des Fachkräftebedarfs ist eine der größten
Zukunftsherausforderungen. Den Hochschulen kommt hier eine
gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu. Deshalb betrachten wir es als
zwingend, seitens der Wirtschaft mit den Hochschulen bei der Verbesserung
der Lehre zu kooperieren“, sagt Thomas Klischan, Vorstand der
NORDMETALL-Stiftung.

Auch die anderen vier Programme von „Lehre hoch n“ funktionieren nach dem
gleichen Prinzip – Vernetzung der Lehrenden, Weiterentwicklung von
Lehrangeboten und Weitergabe von Wissen:
-       Das „Lehre hoch n Jahresprogramm für Führungskräfte“ bringt
Rektoren, Dekane und Lehrende ein Jahr lang regelmäßig zusammen, um
gemeinsame Ansätze für die systematische Stärkung der Lehre an den
Hochschulen zu entwickeln.
-       Die „Lehre hoch n Lecturers“ sind internationale Experten, die im
Rahmen eines konkreten Beratungsauftrags innovative Lehrkonzepte aus dem
Ausland nach Deutschland bringen.
-       In den „Lehre hoch n Sommerakademien“ werden neu berufene
Professoren auf ihre Lehraufgaben vorbereitet.
-       Das „Lehre hoch n Netzwerk“ ermöglicht allen Teilnehmern der
verschiedenen Programme einen dauerhaften Austausch und fördert so den
kontinuierlichen Wissenstransfer.

Das „Lehre hoch n Jahresprogramm für Führungskräfte“ beginnt am 24.
September 2012. Die Bewerbungsphase für das „Lehre hoch n Kolleg“ läuft bis
zum 31. Oktober 2012. Informationen zur Ausschreibung, zu den weiteren
Programmen und zum Bündnis „Lehre hoch n“ gibt es online unter
www.lehrehochn.de.



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