nur ein Schulfach.“
Darmstadt. Der Schlüssel, mehr junge Menschen von MINT und für MINT-Berufe zu begeistern, alle schlummernden Potentiale zu wecken und Aufstiegschancen für Jugendliche gleich welcher Herkunft aufzuzeigen, liegt in den Schulen.
Die MINT-freundlichen Schulen sind als solche für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Unternehmen erkennbar und von der Wirtschaft anerkannt. Deswegen zeichnen bundesweite Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ – überwiegend in Abstimmung oder gemeinsam mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft – Schulen, die einen MINT-Schwerpunkt setzen, als „MINT-freundliche Schulen“ aus. Gemeinsames Ziel ist es, diese Schulen in einen einheitlichen Auszeichnungsprozess auf Grund eines standardisierten Kriterienkatalogs einzubeziehen. Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.
„MINT Zukunft schaffen“, im Mai 2008 ins Leben gerufen als Initiative der deutschen Wirtschaft und ihrer Partner, bündelt und multipliziert das Engagement hunderter erfolgreicher Einzelinitiativen zur langfristigen Sicherung des MINT-Nachwuchses. Sie will dabei unterstützen, bei Schülerinnen und Schülern die Begeisterung für MINT neu zu wecken.
„Wir möchten “MINT-freundlichen Schulen“ für ihr außerordentliches Engagement hohe Anerkennung und Aufmerksamkeit zukommen lassen und sie für den Weg hin zu einer MINT-exzellenten Schule motivieren.“ sagt Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative und ehem. Personalvorstand der Deutschen Telekom. „MINT-freundliche Schulen sind ein weiterer, wichtiger Baustein, um langfristig MINT-Knowhow für den Standort Deutschland zu sichern – und damit unseren Wohlstand sichern. Die Auszeichnung soll möglichst allen Schulen Ansporn sein, aktives MINT-Engagement zu zeigen.“
Die MINT-freundlichen Schulen erfüllen einen einheitlichen Standardkriterienkatalog zu dem u.a. folgende Kriterien gehören:
„Der Didacta Verband unterstützt die Initiative MINT Zukunft schaffen seit den ersten Stunden, denn auch wir setzen uns dafür ein, dass Jugendliche ihre Freude am Entdecken von naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen nicht verlieren. Als Gastgeber dieser Veranstaltung freuen wir uns, engagierte MINT-freundliche Schulen in Darmstadt begrüßen zu dürfen“, sagt Reinhard Koslitz, Geschäftsführer des Didacta Verbandes.
Auch Reinhold Stämmler vom Unternehmerverband Südhessen betont: „MINT steht auch für vier zukunftsträchtige Fachgebiete. Jeder engagierte MINT-Lehrer, jedes technische Schülerpraktikum sind ein echter Gewinn für die Berufs- und Studienorientierung unserer Schüler und damit für unseren Technologiestandort. Wir müssen wieder dazu übergehen, den „Technik“-Begriff positiv zu besetzen, an die vielen technischen Innovationen unserer Vorfahren anzuknüpfen und Technik als Teil und Treiber unserer Kultur zu begreifen.“
Alles zum Auszeichnungsprozess, das Online-Bewerbungstool und Termine finden sich im „MINT Zukunft schaffen“-Webportal http://www.<wbr></wbr>mintzukunftschaffen.de/<wbr></wbr>schulen.html
Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ steht für alle Initiativen und Aktivitäten der Unternehmen und ihrer Partner, um vermehrt Fachkräfte mit Qualifikationen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu gewinnen. Die im Mai 2008 gegründete Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bietet den zahlreichen seit vielen Jahren erfolgreich wirkenden MINT-Einzelinitiativen eine gemeinsame Plattform, um Veränderungen in der MINT-Wahrnehmung in einer breiten Öffentlichkeit zu bewirken, junge Menschen für MINT zu begeistern und politischen Forderungen entscheidenden Nachdruck zu verleihen.