nur ein Schulfach.“
Berlin. Am Freitag, 21. September 2012, findet die 1.
Jahrestagung des Deutschen Zentrums für Lehrerbildung Mathematik (DZLM)
in Berlin statt. Dort stellt das DZLM sich und seine Arbeit vor.
Wichtigstes Ziel seiner Bildungsangebote ist, neue Impulse für die
Lehrerfort- und -weiterbildung zu geben. Die rund 250 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer tauschen sich in Diskussionsrunden und themenspezifischen
Workshops aus. Den Hauptvortrag hält Frau Prof. Dr. Elsbeth Stern von
der ETH Zürich. Sie wird darin Vorschläge für einen nachhaltigen
Mathematikunterricht vom Kindergarten bis zur Hochschulreife machen.
In der Diskussionsrunde zur Lehrerbildung treffen der Hamburger
Bildungssenator und derzeitige KMK-Präsident Ties Rabe, DZLM-Direktor
Prof. Jürg Kramer, die Grundschullehrerin Lilo Verboom und die
Gymnasiallehrerin in Mathematik Heidrun Rodner aufeinander. Die
Workshops am Nachmittag drehen sich um inklusiven Unterricht,
diagnosegeleitete Förderung, professionelle Lerngemeinschaften und die
Frage, welche Rolle Computer beim Lehren und Lernen von Mathematik
spielen können.
„Ich freue mich, dass unsere Einladung auf so große Resonanz gestoßen
ist!“, sagt Jürg Kramer, Direktor des DZLM und Professor für Mathematik
und ihre Didaktik an der Humboldt-Universität zu Berlin. „Das zeigt,
dass wir auf der Tagung über die richtigen Themen sprechen und dass das
noch junge DZLM zunehmend wahrgenommen wird.“ Ein ausführliches
Interview mit Prof. Kramer sowie weitere Informationen zu Programm,
Referentinnen und Referenten finden Sie auf www.dzlm.de und im DZLM-Wiki
Madipedia (http://wiki.dzlm.de/wiki/).
Die Tagung – wie auch das DZLM – richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer,
Fortbildnerinnen und Fortbildner, Fachberaterinnen und -berater,
Fachleiterinnen und -leiter, Seminarleiterinnen und -leiter,
Bildungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Didaktikerinnen
und Didaktiker an deutschen Hochschulen, Schulen,
Fortbildungsinstituten, Landesinstituten und der Bildungsadministration
der Länder.
Das DZLM wurde im Herbst 2011 auf Initiative der Deutsche Telekom
Stiftung von mehreren Institutionen aus Wissenschaft, Schule und
Bildungsadministration ins Leben gerufen. Es unterstützt enga-gierte
Pädagogen mit Kursen, Fortbildungen und Unterrichtsmaterialien bei ihrer
verantwortungsvollen Aufgabe: Verständnis und Begeisterung für ein Fach
zu wecken, das nicht nur ein zentraler Bestandteil des
Schulfächer-Kanons ist, sondern auch ein Kulturgut, das viele
Berührungspunkte mit anderen Disziplinen aufweist.