nur ein Schulfach.“

Mit dieser jährlichen Veranstaltungsreihe von DPG und der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (ÖPG) sollen herausragende Wissenschaftlerinnen aus Deutschland und Österreich, so genannte „Role Models“, einem breiten Publikum vorgestellt werden. Neben öffentlichen und allgemein verständlichen Vorträgen und einem jährlich stattfindenden Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler sind Treffen mit Schülerinnen und Schülern sowie Diskussionen mit jungen Frauen, Studierenden und Nachwuchsforschern vorgesehen. Zudem werden in einer Poster-Ausstellung unter dem Titel „Lise Meitners Töchter: Physikerinnen stellen sich vor“ deutsche und österreicherische Role Models aus der Physik vorgestellt.

Fehlende reale und mediale Rollenmodelle sind eine Ursache dafür, dass sich junge Frauen an zukunftsträchtigen Berufen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technologie (MINT) weitgehend desinteressiert zeigen. Hier setzt die durch das Bundesministerium für Forschung und Bildung und den Europäischen Sozialfonds geförderte Initiative „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technologie und Chancengleichheit in fiktionalen Formaten (MINTiFF) an. Die Konferenz stellt die zentralen Forschungsresultate und Ergebnisse des Projekts vor und lädt eine breite Öffentlichkeit zur Diskussion ein.

Augsburg, 29. Juli 2010 – Experimentieren, basteln, Preise gewinnen: Darum geht es beim bundesweiten Schülerwettbewerb „exciting physics“, den die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Universität Augsburg gestartet haben. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 mit selbstkonstruierten Tauchbooten, Windmühlen, Heißluftballons und anderen Apparaturen. Die jungen Tüftler haben die Gelegenheit, ihre Konstruktionen beim Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik“ vorzustellen, das im Oktober in Augsburg stattfinden wird. Zu gewinnen gibt es Experimentierkästen, Roboter-Bausätze, Bücher und weitere wertvolle Sachpreise. Anmeldeschluss ist der 24. September 2010.

Referent: Dr. Michael Weinhold
Die künftige umweltfreundliche Energieversorgung ist das große Zukunftsthema geworden. Zunehmend müssen die schwankenden Strommengen aus regenerativen Quellen eingespeist werden, elektrobetriebene Fahrzeuge werden zu Strompuffern des Netzes, und kühne Pläne für Solarstrom aus der Wüste elektrisieren die Öffentlichkeit. Dr. Weinhold ist einer der renommiertesten Vordenker für Energiefragen der Zukunft.

Der Laser beruht nicht nur auf Einsteins Beitrag zur induzierten Emission (1917), sondern ganz wesentlich auch auf Meissners Entdeckung der Rückkopplung (1913). Im Vortrag zum 50. Jubiläum des Lasers wird erklärt, wie mühsam der Weg vom ersten funktionierenden System im Labor bis zum Kilowatt-Laser in der industriellen Fertigung war und welche technische und wirtschaftliche Bedeutung der Hochleistungslaser für die Materialbearbeitung heute hat. Referent: Prof. Dr. Horst Weber.
Die Zahl der Studierenden in den MINT-Fächern wächst langsamer als in anderen Fächern. Insbesondere in den Ingenieurwissenschaften zeichnet sich ein Nachwuchsmangel ab. Dafür können gesellschaftliche Prozesse wie sich verändernde soziale Milieus, ein sich wandelndes Bild von naturwissenschaftlichen oder technischen Berufsfeldern und ein Wandel in den Einstellungen zu Technik und technologischem Fortschritt insgesamt verantwortlich sein. Mehr …