„Mathe ist mehr als
nur ein Schulfach.“
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Dialog im Kanzleramt Cora Uhlemann

Cora Uhlemann

Cora Uhlemann

Als Doktorandin des Exzellenzclusters Universe und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arnold Sommerfeld Zentrum für Theoretische Physik in München beschäftige ich mich mit der Strukturbildung im frühen Universum. Zuvor habe ich mein Diplom in Physik an der TU München abgeschlossen und den Elite-Masterstudiengang in Theoretischer und Mathematischer Physik an der LMU München absolviert.

Nach dem Abschluss meiner Promotion könnte ich mir momentan noch gut vorstellen, eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen. Allerdings sorgt der im Laufe der Post-doc Phase zunehmend enger werdende Flaschenhals hindurch zu einer ordentlichen Professur für äußerst unsichere Zukunftsaussichten, sodass auch viele meiner fachlich versierten Kollegen nach der Promotion der Uni den Rücken kehren und eine Karriere in der freien Wirtschaft weiterverfolgen.

Schon vor diesem Hintergrund wird klar, dass das Thema "Frauen in Führungspositionen" mehrere Gesichtspunkte hat, die auch Hinweise für mögliche politische Stellschrauben geben. Es beginnt bei der gesellschaftlichen Akzeptanz von weiblichen Führungskräften und insbesondere deren Präsenz - so kann man heute im naturwissenschaftlich-technischen Bereich als Frau auf den ersten Blick durchaus noch pauschal für die Sekretärin gehalten werden. Gerade im universitären Bereich sind Professorinnen bisher oft die Ausnahme, obwohl es einen beträchtlichen Anteil an Studentinnen gibt. In diesem Kontext ist es besonders die mangelnde Planungssicherheit, die die vielgewünschte Work-Life-Balance erschwert und so potentiell geeignete Kandidatinnen beim Aufstieg behindert. Gerade an dieser Stelle greifen gesellschaftspolitische Maßnahmen wie die Verbesserung der Kinderbetreuungsangebote oder die Förderung familienkompatibler Arbeitszeitmodelle. Eine Anmerkung dazu, die mir auch nach der Diskussion in Erinnerung geblieben ist, war: "Die Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie kommen den Männern gleichermaßen wie den Frauen zugute." - Obwohl diese Feststellung klar auf der Hand liegt, stellt sie heraus wie sehr unser Denken in mancherlei Hinsicht noch von antiquierten Rollenbildern geprägt ist. Neben der Diskussion im Plenum mit Kanzlerin Merkel und Ministerin Schröder haben auch die persönlichen Gespräche mit Führungskräften aus einem selbst eher fremden Gebieten zur Erweiterung des Horizonts beigetragen und exemplarisch aufgezeigt, dass Frauen in allen Bereichen erfolgreich sein können.

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